Kriminapolis III. – Das Portal zur Erleuchtung

Fassungslosigkeit in Andreapolis: Artus ertrunken aufgefunden

Unsere Reporter berichten vor Ort.

Die Ereignisse im Staat Andreae überschlagen sich. Längst zieht der Mord an des Studenten Johann Valentin Borsle Kreise bis in die höchste Ebene des Staates. Gestern wurde erschreckend klar, dass auch die „unschuldig hoppelnde Tierwelt“, so eine Vertreterin der Tier-AG des untergegangenen AGH, in die Auseinandersetzungen verstrickt ist. Häsle Artus wurde tot in der blauen Wasser-Auffang-Plane unter der Decke im zweiten Stock des Regierungsgebäudes aufgefunden. Die naheliegende Vermutung, dass er während der schweren Regenfälle der letzten Tage ertrunken ist, erklärt jedoch nicht, wie er in die Plane gelangen konnte. Konnte er die sechs Sicherheits-Auffang-Putzeimer als Steighilfe einsetzen? Nicht von der Hand zu weisen ist der Verdacht, dass nun innerhalb unseres Staatsgebietes, direkt vor unseren Augen ein zweiter Mord, stattgefunden hat, der mutmaßlich in Zusammenhang mit dem heimtückischen Verbrechen im benachbarten Herrenberg zu tun hat. Welche Indizien sprechen dafür? Animalia aus der Tierpflege AG ist sich sicher „Unser Häsle Artus hätte niemals an einer roten Rose gerochen, geschweige denn an einem Rosenstängel genagt“. Und just eine solche rote Rose war zwischen dessen Zähnen gefunden worden. Manche Bürger, die sich in Gummistiefeln an den Tatort gewagt haben, unterdrücken nur mühsam die Tränen. Es herrscht Fassungslosigkeit, als Herr Pulso Stoccatus nach einer Obduktion den Verdacht bestätigen muss: Es war Mord, heimtückischer Mord an Häsle Artus. Der Verdacht des Zusammenhangs zur geheimen Rosenaktion und der obskuren Symbolsprache beim Borsle-Mord erhärtet sich.

Eine zweite Meldung dürfte in diesem Zusammenhang bedeutsam sein. Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Kinder von Andreapolis verschiedene Lehrerstimmen unter dem Bauwagen an der Staatsgrenze vernommen. Sie berichteten von einem Gang in den Nachbarstaat, den sie dort entdeckt hätten. Hier, so der Chefermittler Parzivalinger, mag es eine Verbindung zu den Ereignissen der letzten Tage geben. Er möchte die jüngeren Staatsbürger aber eindringlich davor warnen, auf eigene Faust weitere Erkundungen einzuholen. In den heutigen Zeiten sei die Sicherheit der Staatsbürger wichtiger denn je, mahnte er weiter, schließlich könnten nach vorsichtiger Einschätzung der aktuellen Lage weitere Verbrechen nicht ausgeschlossen werden. Tristan Lenz

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