Interview mit dem Finanzminister

„Der Andreapolitaner“ im Interview mit

dem Finanzminister Valentin Kästner


Von Melanie Zhang

Wie sieht der Aufgabenbereich eines Finanzministers aus?

Als Finanzminister bin ich in erster Linie natürlich für unsere Währung, den Andron, zuständig und selbstverständlich für den Staatshaushalt. Welcher Beamte wie viel verdient ist ebenfalls meine Aufgabe, ebenso wie die Frage, woher das dafür benötigte Geld kommt.

Außerdem gehört die Verwaltung der Projektkasse – also der Euros – zu meinem Aufgabengebiet, wenngleich dies in erster Linie mein Staatssekretär Sebastian Schneider übernimmt, da über ihn das Bankkonto läuft.

Welche Pläne haben Sie, die Sie während des Projekts verwirklichen wollen?

Natürlich allen voran den Haushaltsplan. Es war ein Haufen Arbeit diesen zu erstellen, weil wir auch sehr viele Unbekannten hatten, was uns die Kalkulation in keinster Weise erleichterte. Wenn dieser jedoch nur ansatzweise mit dem tatsächlichen Haushalt während des Projekts übereinstimmt, dann würde dies auch einen beträchtlichen Teil zu einem weiteren Plan beisteuern, den es umzusetzen gilt: die Inflationsverhinderung – ein Problem mit dem bisher jedes SaS-Projekt zu kämpfen hatte.

Sie sind zuverlässig das zu schaffen?

Wir sollten jedenfalls mit dieser Zielsetzung in das Projekt einsteigen!

Wie beurteilen Sie die Vorarbeit der Organisation, sehen Sie irgendwelche Probleme?

Größtenteils wurde gute Arbeit geleistet, allerdings wurden teilweise Sachen auch ein wenig liegen gelassen, und diese mussten dann jetzt in der Schlussphase noch hektisch bewältigt werden.

Ich denke da zum Beispiel an die Homepage: Man hätte eventuell schon im Vorfeld gewisse Ausschüsse bilden müssen, die sich konkret darum kümmern, damit es nachher nicht an einer Person hängen bleibt und diese es dann innerhalb von wenigen Tagen erledigen muss.

Konkret bei der Finanzpolitik wurde schon sehr gute Vorarbeit durch den AK Verwaltung geleistet.

Die Inflation ist ein altbekanntes Problem bei SAS-Projekten, wie Sie schon erwähnten, besonders am letzten Tag. Wie schätzen Sie die Lage in Andreapolis ein?

Ich hoffe, es ist nicht inflationär im Sinne des Geldes, nämlich dass es zuviel Geld auf dem Markt gib, sondern ich gehe eher davon aus, dass es letztendlich daran liegen wird, dass die Andreapolitaner am letzten Tag nicht mehr so viel Lust am Arbeiten haben, da sowieso nicht mehr der große Besucherandrang besteht und man sein Geld eventuell auch nicht mehr ausgeben kann, weil nur noch wenig Stände offen haben.

Zu Bedenken ist auch, dass das erwirtschaftete Geld sich nicht in Euros zurücktauschen lässt.

Ich bin mir sicher, dass der Andron die ersten vier Tage weitestgehend stabil bleiben wird. Allenfalls der Freitag könnte eben unser Problemkind werden, wobei ich da an die Andreapolitaner appellieren möchte, bis zum Ende durchzuhalten und allen Besuchern eine gleichbleibend hohe Vielfalt an Betrieben zu bieten.

Warum sind Sie davon überzeugt, dass die Inflation von Montag bis Donnerstag kein Problem darstellen wird? Sie als Finanzminister haben sich gewiss schon Gedanken über mögliche Lösungsansätze gemacht.

Durch die 20prozentige Umsatzsteuer, das Warenlager und die Miete sind wir in der Lage, einen Großteil des Andronzuwachses, der speziell durch die Besucher eintreten wird, wieder aus dem System zu nehmen.

Des Weiteren haben wir mit den Krediten, die bis Mittwoch wieder zurückgezahlt werden müssen, für die Betriebe nicht nur eine gute Lösung für die Anlaufschwierigkeiten dieser gefunden, sondern können auf diese Weise auch bis Mitte des Projekts wieder Geld aus dem Umlauf herausziehen, womit das anfängliche Geldniveau im Umlauf zwar größer, jedoch konstant bleiben wird.

Die ungefähre Geldmenge im Umlauf lässt sich jederzeit relativ einfach einschätzen, indem wir sämtliche Ein- und Ausgaben sorgfältig protokollieren. Natürlich kann man dies nicht immer genau sagen, schließlich ist es nicht zu verhindern, dass zum Beispiel manche Bürger oder Besucher Andronen als Andenken behalten.

Ich denke auf jeden Fall, dass wir mit einer sauberen Buchführung und intelligenter Kalkulation den Andron stabil halten werden.

Glauben Sie, dass das Projekt einen finanziellen Gewinn für die Schule einbringen wird?

Wenn nicht alles aus dem Ruder läuft, dann kann man schon davon ausgehen, dass wir am Ende Gewinn machen werden. Wie viel davon letztendlich in die Schule selber fließt und wie viel davon eventuell für karitative Zwecke genutzt wird, steht jedoch noch in den Sternen.

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